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La Gomera Mai 2026 Teil 1

Fleckendelfine voraus

 

 

Ausfahrt mit Volker und Ulla. Relativ ruhiger Atlantik und mit leichter Aufregung ging es raus Richtung Süden der Insel, dort wo das grosse Krokodil aufs Meer rausschaut. Mein Walradar hatte sich nicht getäuscht, denn schon nach kurzer Zeit, ein paar fliegende Fische später, tauchten in der Ferne die ersten Flossen auf.


Und auf einmal waren sie überall, Fleckendelfine ganz mit sich und ihren Geschäften beschäftigt aber dabei durchaus neugierig, wer wir denn sind und sich gegenseitig übertrumpfend, wer besonders gut in unserer Bugwelle schwimmen kann.


Es war nicht nur eine Familie, Schule, sondern ein Pod aus mehreren 100 Fleckendelfinen. Höchst eindrücklich, denn es hörte gar nicht auf. Sie waren einfach überall. Als ich mir Sorgen machte, dass sie zu nah beim Boot wären und ihnen sagte, dass sie doch bitte aufpassen sollten, kam nur, "hey wir haben das hier voll im Griff, es macht einfach Spass."
Tja, was soll man sagen, halb starke Jungs eben voll in ihrer Kraft.


Ich fragte dann ins Kollektiv, wie es ihnen ginge:

„Uns geht es gerade sehr gut, genug zu essen und das Meer hier ist relativ ruhig. Wir haben Zeit zum Spielen, uns auszuprobieren, soziale Kontakte pflegen, Erfahrungen auszutauschen, Zärtlichkeiten auszutauschen und die Schwerkraft zu überwinden. Das Leben geniessen und auch Euch anzuschauen."


Diesen Worten folgten and Taten.

Es wurde Seite an Seite geschwommen, Sprünge, Saltos, allein oder in perfekter Formation, Rollen und alles, was so ein Delfin drauf hat.


2 Stunden waren sie am Boot, wir konnten gar nicht aus der Sichtung rausfahren, sie waren dann immer wieder da.


Ja und and wir wurden genau angeschaut.
Die Blicke, die jedes Mal ins Herz gehen.
In der Nacht habe ich von diesem "Delfinbaden geträumt". Was für ein Geschenk.